Johannes Fechner (MdB), Emmendingen, diskutierte im Lindenhof mit Interessierten über diverse sicherheitspolitische Perspektiven. Betont wurde, dass es notwendig ist, Kriegseinsätze zu vermeiden. Diplomatisch einbringen, um belastbare Waffenruhen in den nahen gelegenen Krisengebieten zu erreichen, so die Forderung.
Zur strategischen Ausrichtung der Bundeswehr betonte Fechner, dass er den von
Verteidigungsminister Pistorius geprägte Begriff der „Kriegstüchtigkeit“ lieber durch Verteidigungsfähigkeit ersetzen würde.
Er zeigt sich zuversichtlich, dass die aktuellen Rekrutierungszahlen der freiwillige Wehrdienst ausreichen würde, um entsprechende Zahlen zu erreichen. Die Kampagnen der Bundeswehr und gesteigerte Finanzmittel haben zur Erhöhung der Meldungen für den Wehrdienst geführt. Fechner ist erfreut, haben doch etwa 90 % der jungen Männer ihren Fragebogen bezüglich des Wehrdienstes zurückgeschickt.
Der Vorstand des Ortsvereins Herbolzheim-Rheinhausen hat sich in seiner Vorstandssitzung am 31. März 2026 über das historisch schwache Wahlergebnis bei der Landtagswahl und den lokalen Wahlkampf ausgetauscht. Dabei wurde nicht gespart an Kritik bezüglich parteiinterner Organisation, Strategie und inhaltlicher Ausrichtung. Skeptisch gesehen wird insbesondere der Prozess der Aufarbeitung. Zur Regionalkonferenz Südbaden am 9. Mai möchte man dennoch mit einer Abordnung gemeinsam fahren. Es brauche nun einen Neuanfang in Baden-Württemberg, weshalb die bereits angekündigte Kandidatur von Robin Mesarosch für den neuen Landesvorsitzenden begrüßt wird. Die Wahl wird am vorgezogenen Landesparteitag (19. + 20. Juni) stattfinden. Im Ortsverein schreiten die Vorbereitung für die Feier zum 80. Jahrestag der Wiedergründung voran. Sie wird am 19. September im Torhaus stattfinden. Weitere Details werden folgen.
Wir danken unserer Kandidatin Martina Fuhrmann und allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern von Herzen für ihren engagierten Einsatz in den vergangenen Monaten. Sie haben mit viel Leidenschaft, unzähligen Gesprächen, Veranstaltungen und persönlichem Engagement für unsere Ideen und für ein starkes Baden-Württemberg gekämpft. Dieses Engagement verdient großen Respekt und Anerkennung.
Das Wahlergebnis ist für uns schmerzhaft. Es zeigt deutlich, dass wir viele Menschen noch nicht ausreichend überzeugen konnten. Dieses Ergebnis nehmen wir sehr ernst. Gleichzeitig gilt: Unsere Themen, unsere Werte und unsere Ziele bleiben unverändert wichtig für unser Land.